Vor zwei Jahren haben wir Sensationelles enthüllt: Der Weihnachtsmann ist ein Data Scientist. Nicht seine mehrere hundert Jahre umfassende Erfahrung als Geschenkbote, seine fliegenden Rentiere oder seine treuen Wichtel sind sein Erfolgsgeheimnis. Erst sein analytisches Geschick macht es ihm möglich, dass er Kindern auf der ganzen Welt Weihnachten Jahr für Jahr zur schönsten Zeit des Jahres macht.

Seitdem hat sich in der Welt der Daten und Algorithmen viel getan und auch über den Weihnachtsmann gibt es neue, erstaunliche Erkenntnisse.

Der Weihnachtsmann als Stammgast auf den Data-Science-Konferenzen dieser Welt?

Wer soll es besser wissen als der Weihnachtsmann: Wer rastet der rostet. Deswegen steht Fortbildung für den Mann mit dem langen, weißen Bart an erster Stelle seiner alljährlichen Vorbereitungen auf die Weihnachtszeit. So gab es Berichte von der M³, wonach sich ein älterer Herr in mehreren Talks nach der Übertragbarkeit von Prognosemodellen auf das Verhalten von Kleinkindern erkundigt haben soll. Auf einer anderen Analytikkonferenz ist den Teilnehmern ein ähnlich aussehender Mann aufgefallen, der die Pausen dazu genutzt hat, um die Häuser in der näheren Umgebung auf die Größe ihrer Schornsteine hin zu untersuchen.

Gewundert haben sich auch seine Wichtel, als der Weihnachtsmann Ende Februar für eine ganze Woche außerplanmäßig auf Fortbildungsreise war. Noch verwunderter waren sie allerdings nach seiner Rückkehr: Monate vor dem Eintreffen des ersten Wunschzettels präsentierte ihnen ihr Vorgesetzter eine umfassende Auflistung der für das kommende Weihnachtsfest benötigten Geschenke – bei Rückfragen reiche ein Blick in die Santa-Cloud.

Der Weihnachtsmann der Verzweiflung nahe

Entspannt und gelassen: So beschreiben seine Wichtel den Weihnachtsmann. Seitdem er auf die Informationskraft der Algorithmen vertraut, gehören selbst vereinzelte Übergaben vergessener Geschenke an den Osterhasen der Vergangenheit an. Doch Ende Mai erlebten die Wichtel Ihren Weihnachtsmann das erste Mal außer Rand und Band. Manche beschrieben ihn als regelrecht verzweifelt. Den Grund wussten sie nicht. Der Schlitten war frisch poliert, der Mantel geflickt und die Rentiere bei bester Gesundheit. Doch der Weihnachtsmann wirkte so, als sehe er das kommende Weihnachtsfest in ernster Gefahr. Erst nach dem Besuch eines ernst blickenden Mannes im Anzug und knapp 300 Wichtelunterschriften später beruhigte sich der Weihnachtsmann. Die Datenschutz-Grundverordnung hat auch vor dem Mann nicht Halt gemacht, für den Daten mittlerweile zu Weihnachten wie die Nadeln zum Tannenbaum gehören.

Die Vision des Weihnachtsmanns

Die Aufregung hat sich gelegt und der Weihnachtsmann kann sich wieder seinem Herzensprojekt widmen: Einer Time-to-Event-Analyse. Aber diesmal geht es ausnahmsweise nicht um die Kinder und Geschenke. Nein, dieses Mal hat er die Erwachsenen im Visier. Genauer gesagt, hat es sich der Weihnachtsmann zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, wer zu welchem Zeitpunkt das Ungeheuerliche macht: Die Existenz des Weihnachtsmanns vor einem Kind anzuzweifeln – vielleicht sogar gänzlich zu leugnen. Er ist auf der Suche nach den Umständen, die Menschen dazu bringen, ihn in Frage zu stellen. Vom Weihnachtsshopping geplagte und zu wenig gewürdigte Eltern, große Geschwister unter den Auswüchsen der Pubertät oder die tausenden Hobby-Santas auf den Weihnachtsmärkten und -Feiern der ganzen Welt: Der Weihnachtsmann will in Zukunft rechtzeitig zur Stelle sein, wenn wieder irgendwo ein Kindertraum zerplatzen könnte.

Erstmal steht für ihn aber die kommende Weihnacht vor der Tür. Wie jedes Jahr ist er bereits heute bestens gerüstet und bereit mit seinen beiden Lieblingsrentieren „Hadoop“ und „Spark“ in die Weihnacht zu fliegen. Bis dahin liest er Artikel über die Analyse von Weihnachtsliedern, werkelt an seiner Shiny-Christmas-App und träumt von den leuchtenden Kinderaugen, die ihn erwarten.

Denn bei aller Freude über verlässliche Prognosen und ihn bewundernde Wichtel ist es doch die Freude der Kinder, die Weihnachten für ihn jedes Jahr aufs Neue so besonders macht. Sein einziger Wermutstropfen: Als Weihnachtsmann darf er mit keinem über sein digitales Wintermärchen sprechen. Dabei ist er davon überzeugt, dass Kindergeburtstage, Osterfeste und Jubiläen noch viel schöner sein könnten, wenn viel mehr Menschen wissen würden, dass der Schlüssel zu den perfekten Geschenken in den Daten liegt.

Das gesamte Team von eoda wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019.

 

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